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Blog 7: Mein Setup – Welche Kamera ich wann nutze und warum

  • Writer: Maikel Fuhrmann
    Maikel Fuhrmann
  • Aug 4
  • 2 min read

Updated: Aug 31

Technik ist kein Selbstzweck, sie ist Mittel zum Zweck. Mein Setup wähle ich nicht, weil es am teuersten oder neuesten ist, sondern weil es zu meiner Arbeitsweise passt. In diesem Blog zeige ich dir, welches Equipment ich wie und warum einsetze.


Mein Duo: Sony A7R IV und A1

Am häufigsten greife ich zur Sony A7R IV, sie ist ein echtes Fotomonster. Die hohe Auflösung erlaubt mir extremes Cropping, ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Das ist gerade im Motorsport Gold wert, wenn man aus der Distanz Details isolieren will.

Für Mitzieher und schnelle Sequenzen nutze ich dagegen die Sony A1. Der elektronische Auslöser sorgt dafür, dass der Sucher beim Auslösen nicht schwarz wird, ich bleibe also immer im Motiv und kann präziser arbeiten.


Mitzieher, Christian Dannesberger im Alfa 1750 von Romeo Racing
Mitzieher, Christian Dannesberger im Alfa 1750 von Romeo Racing

Objektive & Einsatzbereiche

  • 70–200 mm f/2.8 GM I: Mein Arbeitstier. Schnell, zuverlässig, lichtstark – perfekt für die Strecke.

  • 300 mm f/2.8 GM: Für enge Bildausschnitte, hohe Lichtausbeute und maximalen Punch.

  • 35 mm f/1.4 Sigma: Ideal für Porträts oder Mitzieher, wenn die Autos nahe sind.

  • 14 mm f/1.8: Seit Kurzem im Einsatz – extrem spannend für ungewöhnliche Perspektiven und Ultra-Weitwinkel-Looks.


Workflow & Handling

Spontanität? Eher selten. Ich habe meinen festen Ablauf: Akkus sind zwei Tage vor dem Rennen geladen, die Ausrüstung wird einen Tag vorher gepackt. Die A1 kommt immer dann zum Einsatz, wenn Geschwindigkeit zählt, Mitzieher, schnelle Action, Reaktion auf Ereignisse. Beide Kameras stelle ich manuell ein, damit die Serien in der Nachbearbeitung identisch wirken, gerade wenn ich beide parallel nutze.


Persönliche Bindung zur Technik

Meine A1 war meine erste richtige Kamera, sie hat mich zur Fotografie gebracht. Ich war mit ihr beim Race of Champions bei –25 °C, habe Sebastian Vettel, Mick Schumacher und Matthias Ekström fotografiert. Genauso wie Wildtiere in Südafrika. Diese Erinnerungen sind fest mit ihr verknüpft.

Eine besondere Überraschung war das 300 mm – Wahnsinn, was für ein leichtes und leistungsstarkes Objektiv. Enttäuscht war ich dagegen von zwei RGB-Panels von Rollei, ständig klemmt der Akku und geht dadurch kaputt.


Sebastian Vettel im Polaris Baggy, Race of Champions 2023
Sebastian Vettel im Polaris Baggy, Race of Champions 2023

Was ich anderen empfehlen würde

Ein gutes 70–200 mm und eine solide Kamera. Lichtstärke ist nicht alles, moderne Kameras kommen mit höheren ISO-Werten klar. Entscheidend ist eher: Wie gut kennst du dein Equipment? Wie weit bist du in deiner Entwicklung? Und: Was gibt dein Budget her?

Mir geht es nie nur um Technik. Es geht ums Bild. Der richtige Moment, das passende Licht – das macht Technik oft nebensächlich. Am Ende fragt niemand, womit du fotografiert hast. Sondern: ob das Bild wirkt.



Maikel Fuhrmannwww.fuhrmannfs.comInstagram: @fuhrmannfs

Nächste Woche: Der erste Schritt in den Motorsport – Wie alles angefangen hat.

 
 
 

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